Es gibt feste Regeln für die Kündigungsfrist, die für eine Sitzung gegeben werden müssen (S. 307 – S. 313). Die Mindestdauer für jede Art von Sitzung beträgt jetzt 14 Tage (S. 307), obwohl die Artikel eines Unternehmens möglicherweise einen längeren Zeitraum erfordern, und eine Sitzung kann kurzfristig mit der schriftlichen Zustimmung einer Mehrheit (90 oder 95%, je nach Artikel) der Mitglieder abgehalten werden. 7. Haftungsfreistellung, die dem Abschlussprüfer zu gewähren ist. Beschlussvorschlag: Die Hauptversammlung beschließt, dass der Abschlussprüfer von jeglicher Haftung aus der Erfüllung seiner Aufgaben im Geschäftsjahr bis zum 31. Dezember 2019 befreit wird. Eine außerordentliche Hauptversammlung (EGM) ist eine Aktionärsversammlung, die als die geplante Hauptversammlung eines Unternehmens einberufen wird. Ein EGM wird auch als Sonderhauptversammlung oder Notfallhauptversammlung bezeichnet. Der Verwaltungsrat schlägt vor, den Zeitpunkt, zu dem die ordentliche Hauptversammlung (auch Jahresversammlung genannt) der Gesellschaft von 17 h00 auf 10h00 stattfindet, zu ändern. Das Datum der Jahrestagung bleibt unverändert.

Anträge Genehmigung des Vorstandsbeschlusses über die Übertragung von Anteilen an der Tochtergesellschaft Gefäßklinik Dr. Berg GmbH (Punkt 7) Der Verwaltungsrat beantragt, dass der EGM die Übertragung der Anteile der Capio Deutsche Klinik GmbH (CDK) an der Gefäßklinik Dr. Berg GmbH (“Blaustein”) an Prof. Dr. Ralf U. Peter, den kommissarischen Geschäftsführer von Blaustein, genehmigt. CDK, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Capio AB (publ) (“Capio”), hält 90 Prozent der Anteile an Blaustein. CDK hat einen Aktienkaufvertrag über die Veräußerung seiner Anteile an Blaustein an Prof.

Dr. Ralf U. Peter abgeschlossen. Der Aktienkaufvertrag unterliegt Dem Kapitel 16 des schwedischen Gesellschaftsgesetzes (den sogenannten Leo-Regeln) und ist daher von der Genehmigung durch den EGM von Capio abhängig. CDK hat Blaustein 2012 mit dem Ziel übernommen, mit dem ambulanten Geschäft zu einem modernen und zukunftsorientierten Venenzentrum zu expandieren. Die geplante Anschaffung eines ambulanten Unternehmens scheiterte nach einigen Gesetzesänderungen und es gibt keine weiteren ambulanten Möglichkeiten im Einzugsgebiet von Blaustein. Blaustein verliert seit 2014 schrittweise stationäre Volumina und lag 2018 bei 844.000 Euro, rund 63 Prozent unter dem Umsatz von 2013. Blaustein hat nach den reduzierten Volumina in den letzten beiden Geschäftsjahren erhebliche Verluste aufwiesen.

Darüber hinaus haben die geringen Mengen in den letzten zwei Jahren die Produktionsobergrenze erheblich reduziert, wodurch die Möglichkeit einer organischen Rückgewinnung von Mengen eingeschränkt wird, da die Produktion über der Obergrenze nur mit 35 Prozent erstattet wird. Darüber hinaus dürfte der Übergang von der stationären zur ambulanten Behandlung die finanzielle Entwicklung von Blaustein in den kommenden Jahren weiter unter Druck setzen. Angesichts dieser schwierigen Situation und nach Der Bewertung alternativer Lösungen ist der Vorstand von Capio der festen Überzeugung, dass eine Veräußerung von Blaustein die beste Alternative ist, um den Shareholder Value zu wahren. Es wird vorgeschlagen, Blaustein an Prof. Dr. Ralf U. Peter zum Kaufpreis von einem (1) Euro auf bar- und schuldenfreier Basis zu veräußern. Im Rahmen der Veräußerung erwirbt Prof. Dr.

Ralf U. Peter auch Aktionärskreditforderungen der CDK gegen Blaustein in Höhe von insgesamt 2.496.061,85 Euro zum Kaufpreis von einem (1) Euro. Da Prof. Dr. Ralf U. Peter kommissarischer Geschäftsführer von Blaustein ist und damit zur Kategorie der Personen gehört, die unter Kapitel 16 des schwedischen Gesellschaftsgesetzes fallen, bedarf die vom Verwaltungsrat vorgeschlagene Veräußerung der Zustimmung der Aktionäre, die mindestens neun Zehntel der abgegebenen Stimmen und der im EGM vertretenen Aktien vertreten, um gültig zu sein.

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