Eine entsprechende Ausbildungsqualifikation als Lagerist oder Lageristin wird oftmals von Unternehmen nicht gefordert, allerdings wird für die Ausübung des Berufs häufig ein Gabelstaplerführerschein als Grundvoraussetzung erwartet. Eine Ausbildung zum Fachlageristen bzw. zur Fachlageristin oder Weiterbildungen sind Möglichkeiten, die benötigten Kenntnisse auch organisiert zu erlangen. Die Ausbildung zum Fachlageristen wird in Deutschland in unterschiedlichen Formen angeboten. Sie kann schulisch, betrieblich oder dual erfolgen. Die Ausbildungsdauer beträgt insgesamt zwei Jahre und als Zugangsvoraussetzung wird meistens ein Hauptschulabschluss gefordert. Nachdem die Ausbildungsprüfung erfolgreich absolviert wurde, erlangt man einen Abschluss als Fachlagerist. Nach der Ausbildung ist es durchaus möglich, sich entsprechend weiterzubilden – entweder durch die Erlangung des Meisterbriefs oder durch ein Studium in Betriebswirtschaft mit der Fachausrichtung Absatzwirtschaft und Logistik. Bezogen auf den bundesdeutschen Durchschnitt, kann von folgendem Ausbildungsgehalt ausgegangen werden: Während dieser Phase erhält der Lehrling bereits ein kleines Gehalt, die Ausbildungsvergütung.

Die Höhe richtet sich sowohl nach dem jeweiligen Betrieb sowie nach weiteren Einflussfaktoren. Die Tatsache, ob nach Tarif gezahlt wird oder nicht, spielt genauso eine Rolle wie auch die Größe und der Standort des Unternehmens. Mit entsprechender praktischer Erfahrung sowie vielleicht auch einer abgeschlossenen Weiterbildung sind durchaus Gehälter in folgender Größenordnung möglich: Die angekommene Ware wird von Lageristen mit einem EDV-Programm erfasst, danach auf ihre Vollständigkeit oder etwaige Defekte überprüft, gelagert und zum Schluss an die Fachstelle im Betrieb weitergeleitet. Ein Lagerist bzw. eine Lageristin ist hauptsächlich für die Annahme, Lagerung und interne Weitergabe von Waren zuständig. Oft sind ungelernte Kräfte in diesem Bereich tätig. Auch für branchenfremde Personen besteht die Möglichkeit über eine Umschulung in die Fachrichtung der Logistik zu wechseln. Oftmals kann eine Umschulung über die Agentur für Arbeit erfolgen, die ggf. auch die Kosten für die berufliche Maßnahme übernimmt. Zudem bieten im speziellen die Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie die Handwerkskammer (HWK) Seminare und Workshops für die Ausrichtung Logistik an, die sich nicht ausschließlich an gelernte Kräfte richtet. Auch hierbei gibt es die Möglichkeit, dass die Agentur für Arbeit die Kosten mittels eines Bildungsgutscheins übernimmt. Um als Lagerist tätig werden zu können, bedarf es zunächst einmal einer entsprechende Ausbildung.

Diese dauert meist nur zwei Jahre und findet zum einen Teil im Lehrbetrieb und zum anderen Teil in einer entsprechenden Berufsschule statt. Lageristen arbeiten hauptsächlich in Logistik- und Speditionsunternehmen. So können auch hier nur Durchschnittswerte beim Einkommen genannt werden, um einen ersten groben Überblick zu ermöglichen. Nach der Ausbildung darf sich der frisch gebackene Lagerist fortan über ein richtiges Gehalt freuen. Auch hier gelten allerdings die gleichen Einflussfaktoren wie bereits in der Lehre. Wie hoch das Gehalt später ausfallen wird, hängt noch immer stark vom jeweiligen Betrieb ab. Und natürlich auch vom Einsatz des Mitarbeiters..

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